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27FM: When the Lord closes the door (he opens a little window).
Tja, Freunde. Nun melde ich mich aus dem Exil! Hätte nicht gedacht, dass ich mal so schnell zu denen gehören würde, die wegen eines Jobs umziehen, aber da man nun mal nicht ums Malochen drumrumkommt, mache ich lieber für etwas mehr Geld was Interessantes, als was Langweiliges für etwas weniger. Das ist jetzt der Fall und damit ist es auch gut. Anyway.
Wir erwähnten vorhin in der Sendung verschiedene Dinge, und es liegt mir am Herzen, sie hier nochmal zu verschriftlichen, für alle, die es interessiert.
Erstens, Bücher...
1. Kinky Friedman - Die Greenwich-Village-Trilogie. (Lone Star, Greenwich Killing Time, Wenn die Katze weg ist...). Haffmanns Verlag, 1997. Vergriffen, aber für ein paar Euro antiquarisch zu bekommen. Booklooker etc. sollten helfen...
Der Original Texas Jewboy! Wir hatten es ja häufiger von Kriminalliteratur in letzter Zeit, und wir hatten es viel von Countrymusic. Spielten sie auch gelegentlich bis häufig. Kinky Friedmans Schaffen verbindet aufs Gekonnteste beides in einem irrwitzigen Cocktail, bis zum Eichstrich aufgefüllt mit schrägem Humor und Zynismus.
Zu verdanken habe ich diese Entdeckung übrigens der Lektüre von Stefan Maelcks ebenfalls großartigen Krimis Ost Highway und Tödliche Zugabe, wir erwähnten sie bereits.
Ich denke Kinky Friedman an die Strippe zu kriegen dürfte schwierig werden, aber Herrn Maelck werden wir hoffentlich bald mal - auch zu Kinky - ausfragen können.
2. Eric-Emmanuel Schmitt - Die zwei Leben des Adolf H. Ammann Verlag, 2008. € 24,90.
Das Buch ist der Versuch anhand eines Was wäre wenn?-Teils und eines sich an die biografischen Fakten haltenden Teils das alte Dr. Jekyll und Mr. Hyde Spiel neu zu spielen. Nämlich was wäre wenn Adolf Hitler nicht von der Wiener Kunstakademie abgelehnt worden wäre?
Ich weiß nicht mehr, wer es war, aber irgendein Feuilletonist hat der aktuellen Mainstream-Kultur mal die Krankheit Hitleritis diagnostiziert. Der Zwang, Hitler überall zu verwursten. Hitler sells! Und er ist die Person, auf die alles reduziert wird, der große Verführer, die Masse nur sein Opfer - und ich denke diese Lesart der Geschichte greift zu kurz. Ich denke, wer sich wirklich bilden will, sollte zu sachlicheren Büchern greifen. Nicht das ein Was wäre wenn? nicht erlaubt wäre. Aber die Frage ist, vor allem hier, was bringt es und was soll es?
Zweitens, Platten...
1. Kinky Friedman - They aint making Jews like Jesus anymore. Bear Family Records, 2005.
Das jüngste Album des krimischreibenden Gouverneurskandidaten. Großartig!
2. Tom Lehrer - The Remains of Tom Lehrer. 3-CD-Box. Rhino Records (Warner), 2000.
Alles, was der schwarzhumorige Songschreiber jemals aufgenommen hat, inkl. des Songs Poisoning pidgeons in the park, bei dem sich Georg Kreisler (Tauben vergiften) und Tom Lehrer gegenseitig des Plagiats bezichtigen. Nachzulesen ausführlich im Humorkritik Spezial der aktuellen Ausgabe der Titanic, wo ich überhaupt erst auf Tom Lehrer gestoßen bin. Empfehlenswert!
Das wär´s erstmal.
Al Swearengen meint zum Thema Umzug übrigens
In life you have to do a lot of things you don’t fucking wanna do. Many times, that’s what the fuck life is… one vile fucking task after another.
Well spoken. Dem ist nichts hinzuzufügen. [christian am 08.04.08]
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27FM: Sometimes an on-off switch would sure come in handy..
Guten Tag!
Keine großen Veränderungen in diesen Tagen, es geht eher schleichend. Ein
sehr trauriger Umstand ist, dass uns Christian verlassen wird. Berufliche Gründe
machen einen Ortswechsel erforderlich, aber dazu kann er selbst Genaueres sagen.
Zwar werden wir in Kontakt bleiben, bestimmt auch regelmäßig auf Sendung
telefonieren, seine Gegenwart kann das nicht ersetzten. So ist das im Leben, ein
ständiges Kommen und Gehen.
Vielleicht könnte unser Webradioprojekt dem Christian zukünftig zu steter
Präsenz verhelfen? Ich würde das begrüßen! Technisch ist das kein Problem,
allerdings müssen wir dazu erst eine Reihe Details klären, wir machen das ja
nicht allein. Einzelheiten zu diesem Thema gibt es unter www.communityradio.de.
Ebenfall erfreulich ist, dass in 1-2 Monaten Funkwerk von seinem Programm
ebenfalls einen Livestream anbieten wird. 27FM ist dann in allen Teilen der Welt
zu empfangen. Irgendeine Änderung der Landesmedienverträge macht das möglich.
Ich freu mich darauf schon ganz besonders, können dann doch auch unsere Freunde
in Leipzig, Berlin oder Wo auch immer zuhören!
Ganz besonders stolz macht uns auch der Umstand, dass der große Diogenes
Verlag uns für würdig befindet, in seinen Presseverteiler aufgenommen zu werden.
Immerhin gehört dieser zu den renommiertesten und, meiner Meinung nach, zu den
qualitativ hochwertigen Verlagen. Jetzt brauchen wir nur mehr Zeit zum
Lesen!
Eine letzte Sache: 27FM präsentiert und unterstützt die kommende Tour von
My Awesome
Mixtape!
Hier die Daten:
03.04.08 - TBA-TBA
04.04.08 -
D:QLIQ-LUXEMBURG-LUXEMBOURG
05.04.08 - KOHI-KARLSRUHE-GERMANY
06.04.08 -
TBA-TBA
07.04.08 - MOLODOI-STRASBOURG-FRANCE
08.04.08 - MAINS
D?OEUVRES-PARIS-FRANCE
09.04.08 - OETTINGER VILLA-DARMSTADT-GERMANY
10.04.08 - FEIERWERK-MÜNCHEN-GERMANY /W FONODA
11.04.08 -
K4-NURNBERG-GERMANY /W FONODA
12.04.08 -
UNIKUM-HALLE-GERMANY
13.04.08 - NBL-LEIPZIG-GERMANY
14.04.08 -
SUBWAYTOPETER-CHEMNITZ-GERMANY
15.04.08 - STEINBRUCH-DUISBURG-GERMANY
-
16.04.08 - POOCA-HAMBURG-GERMANY
17.04.08 - SCHOKOLADEN
MTTE-BERLIN-GERMANY
18.04.08 - CRK-WROCLAW-POLAND
19.04.08 -
AURORA-WARSAW-POLAND
20.04.08 - TBA-POZNAM-POLAND
21.04.08 -
DIVADLO29-PARDUBICE-CZECH REP.
22.04.08 - ALTERNA-BRNO-CZECH REP.
23.04.08 - TETRIS-TRIESTE-ITALY
24.04.08 - WAH WAH CLUB - VENEZIA-ITALY
25.04.08 - FOR SALE - PIACENZA - ITALY
26.04.08 -
LOCOMOTIV-BOLOGNA-ITALY
..später mehr!!
[andré am 17.03.08]
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27FM: Und falls Sie irgendwann einmal zufällig an diesem Buch vorbeikommen sollten..
..bleiben Sie nicht stehen, sondern gehen Sie einfach weiter. Da ist nichts. Seien Sie vorsichtig..
So, eben ist noch eine Veranstaltung hereingeweht die unbedingt hier vorn angekündigt werden muss, weil wir sie immerhin selbst organisieren: Nächsten Dienstag am 12.02. wird unser aller liebster Social-Beatnik Volly Tanner in der Planbar aus seinem neuen Buch „Lasst mein Land ziehen“ lesen. An der Gitarre wird ihn mal wieder King Kegel begleiten. Für diejenigen, die Volly nicht kennen: Wer noch an die Kraft der Worte glaubt, frei von kleingeistiger politischer Korrektheit ist und neben leisen Tönen auch derbe Scherze verträgt, der ist genau richtig. Den Anderen sei gesagt wir sorgen dafür, dass der Meister seinen Rotwein bekommt! ;-]
Vorher wird Volly noch bei uns im Radio zu Gast sein, es beginnt also gegen 21:00 Uhr! Leider ist Christian an dem Tag unterwegs, aber ich habe immerhin einen Gesprächspartner für literarische Fragen. Natürlich ist Christian nicht zu ersetzen, es wird also anders, aber auch gut.
Die Stammhörer werden es wissen, wir haben in den letzten Sendungen immer auch über Mark. Z. Danielewski’s Buch „Das Haus – Hause of Leaves“ geredet. Ich habe mich inzwischen durchgekämpft und fürchte mein Urteil wird Christian nicht gefallen. Für die, die jetzt so gar nicht angebunden sind: Ihr seht zu diesem Thema am Besten bei Wikipedia nach, dort gibt es eine sachliche, gute und profunde Übersicht über Form und Inhalt des Buches.
Tja, was sagt nun der Herr Statler dazu? Also, Danieleswki selbst benutzt in seinem monumentalen Buch selbst einmal die Phrase „intellektuelle Onanie“, damit hat er mein Fazit vorweggenommen. Klingt hart, oder? Nicht das wir uns falsch verstehen, ich habe großen Respekt vor der immensen Arbeit die in dem Buch steckt, von typographischer Fastnacht über geschachtelte Fußnoten bis zu ewigen Detailauflistungen und die Vorwegnahme des literaturwissenschaftlichen Diskurses durch eingeflochtene Reflexion.
Inzwischen frage ich mich jedoch, ob all die frenetisch jubelnden Rezensenten das Buch auch zur Gänze gelesen haben. Der postmoderne Roman? Das hätte einem schon stutzig machen müssen. Danilewski hat seine Fans, braucht mein Wohlwollen also nicht! Ich bin sicher, der postmoderne Roman hat einen festen Platz an den Kaffeehaustischen und in den Internetforen dieser Welt.
Mein Verständnis von Literatur ist konservativ! Ich erwarte von einem Buch ganz banale Dinge: Unterhaltung, eine gute Story oder neue Impulse. Im besten Fall sagt man, man könne etwas mitnehmen aus dieser oder jener Lektüre. Die Geschichte hier ist vorhersehbar, und dass Danielwski Raum für alle möglichen Assoziationen, Parabeln und Interpretationen bietet, schafft zwar Grundlage für Diskussionen, hat aber nichts wirklich Neues.
Zwei Vergleiche drängen sich mir auf: Zum einen kam mir Tarantinos „Death Proof“ in den Sinn, so voller Zitate, Verweise oder Referenzen aber keine wirkliche Geschichte. Doch so wie es Cineasten gibt, die Abende damit zubringen können über dieses und jenes vermeintlich erkannte Detail zu debattieren, so gibt sicher auch Leute, die ihre Bücher gern unter eifriger Nutzung von Lexika und Notizblock lesen, um ihre Gedanken dann entweder unter ihresgleichen zu streuen oder Wehrlose damit zu beeindrucken suchen.
Das andere Bild? Kennt ihr die Simpsons-Folge, in der Bart Mr. Burns durch Blutspende das Leben rettet, zunächst mit ein paar lauwarmen Dankesworten auskommen muss [natürlich nicht nachdem die Familie schon über den Umfang des Dankes spekuliert hatte] und nach einigem Hin und Her mit einem übergroßen Götzenbild aus der Mayazeit bedacht wird? Das Haus ist wie dieser Totem: Beeindruckend, interessant, etwas furchteinflößend auch – aber letzen Endes unnütz! [andré am 05.02.08]
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27FM: What did we know about partying - or anything else?
So, ihr Geheimnisvollen Sieben Hörer. Das Neue Jahr hat schon einen knappen Monat eingebüßt und wir haben immer noch kein Leitmotto ausgegeben. Vorschläge sind willkommen, hier ist meiner: 2008, KOMM NUR!
Was steht an für Zweitausenunddacht? Uns klingt noch Sink or Swim von The Gaslight Anthem in den Ohren, die André und ich einmündig zu unserer Platte des letzten Jahres bestimmt haben. Wir hoffen, die im letzten Jahr von uns veranstaltete Show mit der Band wiederholen zu können, und diesmal sogar mit Publikum (höre ich Gelächter?). Das Gleiche gilt für Greg MacPherson. Wir haben noch das eine oder andere Highlight ins Auge gefasst, aber dazu mehr, wenn es konkret wird.
Was noch?
Wichtige Geburtstage und Jubiläen gibt es ja zuhauf 2008. Nicht nur, dass sich 68 zum vierzigsten Mal jährt und man in der Großen Kultur fleißig damit beschäftigt ist, Gedenkbücher oder Abrechnungen mit den 68ern am Fließband zu produzieren (wobei sich hier wie da sicher auch der eine oder andere interessante Beitrag finden lässt).
Auch Simone de Beauvoir hätte am 08. Januar ihren 100. Geburtstag gefeiert, was man meines Erachtens zu Recht dazu genutzt hat, sie einer neuen Generation von Lesern näherzubringen. Ich gehöre wohl dazu. Auf meiner Leseliste für 2008 stehen Memoiren einer Tochter aus gutem Hause und Das andere Geschlecht.
Herbert von Karajan. Am 05. April hätte dieser klingende Knochen ebenfalls 100jähriges. Überall wird er jetzt schon gefeiert, als hätte es überhaupt nur einen bedeutenden Dirigenten in der deutschen Musik-Geschichte gegeben. Bemerkenswerterweise wird (wen wundert es) bei all den gefälligen Lobhudeleien das besonders gute Verhältnis des Maestro zum Nationalsozialismus veschwiegen.
NSDAP-Mitglied seit spätestens 1935, feierte seine ersten künstlerischen Erfolge in dieser Zeit und er erlangte unter den Nazis auch seinen Durchbruch. Man könnte den Geburtstag dieses Mannes zum Anlass nehmen, das Verhältnis von Politik und Kunst zu diskutieren.
Ein altes Thema auch bei uns in der Sendung, nur unter anderen Vorzeichen: Ist ein Künstler immer politisch? Sollte ein Künstler politisch sein? Lassen sich Kunst und Politik trennen und wenn ja: was ist die Kunst dann wert?
Ich empfehle den außergewöhnlichen Film Taking Sides. Der Fall Furtwängler von Isztvan Szábo. Dort geht es auch um Karajan, aber vor allem um seinen Rivalen Wilhelm Furtwängler und dessen Verhältnis zu Politik und Kunst. Ein außergewöhlich reflektierter und vielschichtiger Film nach einem Kammerspiel gleichen Namens von Ronald Harwood über ein Thema, dass vor allem in der Hochkultur wenige zu interessieren scheint (berichtigt mich, wenn ich Unrecht habe). Sehenswert, gerade im Karajahr 2008!
What else?
Ihr könnt ja mal schreiben, was ihr euch so von 2008 erwartet. Vielleicht hat auch der Eine oder die Andere mal ein bisschen Feedback für uns, das fehlt uns manchmal etwas, und sei es bloß: Euer Unterleger ist Scheisse! oder Eure Aussprache ist mir zu deutlich! Das wäre schon mal was... Bei der Musik lassen wir uns natürlich nicht reinreden, das ist ja klar. Da werden wir schön weiter unseren ausgelatschten Stiefel putzen, der wahrscheinlich keinem passt, haha.
Ein Tipp noch von mir. Ein Freund hat mir heute in der Jungle World einen sehr witzig und rührend geschriebenen Artikel empfohlen, der mich sehr fasziniert hat. Dieser stellt uns einen 80jährigen Kanadier vor, der, ohne Zugeständnisse an Talent oder Professionalität zu machen, seit Oktober 2006 regelmäßig Videos bei youtube einstellt, die ihn vor einer mit Pferden bedruckten Decke zeigen. Diese dient ihm als Kulisse für seine Karaoke-Versionen von bekannten Country-Songs. Versteht mich nicht falsch wegen der bemerkung über mangelndes Talent! Wie Ivo Bozic, der Autor des Artikels, der hier den Entdecker gespielt hat, sehe ich die Video-Beiträge von Doug Cass als großes Glück an. Inzwischen sind es über 180 Songs, man muss es gesehen haben, und das ist mal ein Beispiel, wie man die Demokratisierung des Internets und den angeblichen Zugang für Alle (sagen wir einfach: für Viele) wirklich hochleben lassen kann. Einfach sein Ding durchziehen! Mr. Doug Cass, you are truly D.I.Y!!!
[christian am 26.01.08]
[bild]
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27FM: Ride this train!!
So, unsere letzten Einträge sind noch aus dem September und da es ja nicht so ist, dass sich die Welt nicht weitergedreht hätte, wird es mal wieder Zeit für ein Update.
Christian und ich waren beide in den Ferien, deswegen hat mal der eine, mal der andere eine Sendung allein machen müssen. Eventuell wird sich Christian beruflich verändern, wofür wir ihm natürlich alles Glück wünschen! Dadurch wäre ich dann wieder Alleinunterhalter.
Im Prinzip passt das am Rande zu den beherrschenden Themen dieser Tage: Mindestlohn, Kombilohn oder Grundsicherung! Was ist nicht alles diskutiert worden. Offensichtlich ist allerdings, dass Bruttoinlandsprodukt und Inflationsrate gleichermaßen wachsen. Das mit dem Fakt betrachtet, dass 2/3 allen Vermögens auf nur 10% der Deutschen verteilt sind, und sich die Masse von uns den kümmerlichen Rest teilt, kann einen schon nachdenklich machen.
Christian und ich hatten in diesen Tage eine Diskussion: Er arbeitet im Buchhandel und ich, im weitesten Sinne, im Gesundheitswesen. Wir beide haben definitiv keinen Hang dazu, uns in unserem Unmut zu wälzen und Stammtische kennen wir nur vom Vorbeigehen, doch wann immer hier und in dieser Zeit das Argument Wirtschaftlichkeit bemüht wurde, hat es nichts anderes bedeutet, als Lohnkosten zu reduzieren. Egal wie man es nennt, ob Jobenlargement, Jobenrichment oder schlicht Lohndumping, gerade im Dienstleistungssektor, wir zählen Einzelhandel und Gesundheitswesen jetzt einfach dazu, will mir der Bezug zum Globalisationdruck einfach nicht einleuchten.
Dienstleistungen müssen vor Ort erbracht werden, kein Inder und kein Chinese kann eine Knieoperation am Fließband für 2,10 in der Stunde zusammenschrauben! Na egal, wir werden das Problem vom Sofa aus ohnehin nicht lösen!
Zum Radio: Etwas von dem Spass, den wir hatten lässt sich an den Playlisten und den Kommentaren zur jeweiligen Sendung erahnen. Am Ende des Jahres macht sich immer ein Rückblick gut, und damit keiner sagen kann, wir hätten ihn nicht gefragt, ergeht folgender Aufruf: Wer eine Band oder irgendein Thema in dieser Sendung berücksichtigt haben möchte, der sage bescheid, am Besten direkt hier unter Kommentare..
[andré am 04.12.07]
[2 Kommentare]
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