Band: verbrannte erde    
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Release: MR 015 verbrannte erde! "fotoalbum" LP
Hörprobe: kommt bald..
 
 
     
Review:    

Ich glaub ich hab meine neue Lieblingsband gefunden. VERBRANNTE ERDE, die schon seit 1995 die deutsche Punkrocklandschaft zieren, haben mit "Fotoalbum" eine wirklich durch und durch klasse Platte hingelegt. Wer auf genialen emotionalen deutschsprachigen Punkrock im Stile von EA80 steht, der muss hier einfach rein hören und geniessen. Da führt kein Weg vorbei und alles andere ist Sünde und wird bestraft. Ingo´s Düsterstimme begeistert ohne Ende und verrät viel von der Kampfeslust und Dynamik, die in der Band steckt. Dazu kommt noch diese sehr intensive melancholisch bedrückende Atmosphäre die einem die das Blut in den Adern gefrieren lässt. Hey, ich kann gar nicht mehr genug davon bekommen. Kommt als LP und verdient eure Aufmerksamkeit! (FOMP Magazine:)

Tja, Verbrannte Erde. Die erste Platte fand ich klasse. Danach kam "Elefanteneimer". Die gefiel mir weniger. Und dann habe ich noch immer die Worte von Bassist Eddie im Kopf, als er während des Interviews sagte: "Also, wenn jemand die Erste richtig geil findet, der wird die Neue nicht so geil finden." Was er aber nicht gesagt hat ist, dass sich das dritte Album auch unterscheidet von beiden vorherigen Longplayern. Ich jedenfalls war sehr gespannt auf "Fotoalbum". Jetzt ist sie da und ich soll meine Meinung dazu kund tun. Ich sage: Mir persönlich gefällt diese Platte viel besser als "Elefanteneimer". Musikalisch klingen Verbrannte Erde weitaus ausgefeilter. Die Songs wirken in ihrem Aufbau abwechslungsreicher und spannungsvoller im Vergleich zu älteren Sachen. Das hier ist Punkrock mit mehr als drei Akkorden, ohne eintönigem Schlagzeugbeat und man kommt ohne Parolen aus. Der markante Gesang von Ingo überschattet nach wie vor die Songs. Er ist sowohl das Merkmal der Band aus Gera als auch der Grund für einen ständigen Band-Vergleich, den ich hier aber nicht anbringen möchte. Besonders sympathisch wirken die Thüringer auch immer dann auf mich, wenn der Gesang etwas schief daher kommt. Textlich wird oftmals das persönliche Lebensgefühl in Bilder gepackt. Aber auch Politik findet hier seinen Platz, wie z.B. der Einfluss der Multimedien, welche den Menschen ihre Meinungen auferlegen und diese es als Wahrheit für sich definieren. Ich kann euch dieses "Fotoalbum" nur empfehlen, auch wenn ihr schon einige haben solltet. Ihr habt noch keines wie dieses! Und am Ende noch mein Favorit: Doc Warker. Und wer kann mir eigentlich einmal die merkwürdigen Namen der Songs erklären? (wahrschauer)