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Angst davor, Käfig voller Affen, Jeder Weg, Sommervormittag,
Holodeck, Alles kalt, Zwanzig und weg, War's das?
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Das große Thema dieser Platte heißt Freundschaft, sicherlich verbunden
mit den anderen zwischenmenschlichen Kleinigkeiten, die es uns oft
so schwer machen, aber in erster Linie eben Freundschaft. Das ist
nicht politisch, zumindest nicht konkret, aber irgendwie wirklich
nett. Klar könnte es sprachlich ein bißchen ausgefeilter sein und
für mich als eingefleischten Star Trek.Hasser und -Verächter hätte
es auch des Holodecks als bildhaften Vergleichs nich bedurft, aber
für eine Nachwuchsband ist das was DOC BIOSA hier als Debüt abliefern
weit über dem Durchschnitt. Es geht um gemeinsamen Spaß, um's Feiern,
um's Älterwerden (Zwanzig und weg) und Entfremdung. Und gerade da
wo's ernster wird, wird die aufkommende Melancholie von einer selten
gehörten Leichtigkeit aufgefangen, sprich sie wächst sich nicht
zur Depression aus. "Lao" ist eine selbstproduzierte Sache, wahrscheinlich
kommt es daher, daß man gelegentlich vom Sound her den Eindruck
gewinnt, es handele sich um das Demotape einer Schüler-Combo vom
Gymi um die Ecke. Sieht man davon ab, geht's musikalisch in Richtung
KNÜPPELDIKTION als auch BUT ALIVE. Der Gesang hat zwischendurch
was von THE JINXED. Bleibt festzuhalten, daß es ne gut hörbare Deutschpunk-Scheibe
und das sich wohl jeder von uns zumindest in einigen dieser acht
Songs wiederfinden kann. Unterstützenswert. (Plastic Bomb Nr. 20)
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